Unser Vorstand im Interview

​Birgit Hühn ist die zweite Präsidentin des BVZP.

Liebe Birgit Hühn, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Aufgabe im BVZP. Als
Präsidentin haben Sie viele Aufgaben. Welche drei genießen für Sie den
Status PRIO A?

Birgit Hühn, Präsidentin des BVZP: Vielen Dank! Der BVZP hat in seiner jungen Geschichte viel auf die Beine gestellt – auch Dank meiner Vorgängerin Maria. Ich sehe meine Aufgabe primär darin, laufende wegweisende Projekte weiter voran zu treiben, bevor ich neue Ideen einbringe. Dazu zählen die WissensUpdates als Online Schulungen, das Projekt der Förderpraxen und der Ausbau der Social-Media-Aktivitäten.

Sie sind Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied des VDDH. Außerdem
im Vorstand des Vereins Zukunft Prophylaxe tätig – jetzt noch  BVZP-Präsidentin. Wie lässt sich das alles unter einen Hut bringen, oder schöpfen Sie daraus auch Ideen?

Hohe Priorität haben jetzt der BVZP und die Netzwerkarbeit. Er kann als neuer Verband auch festgefahrene Strukturen aufbrechen. Beispielsweise möchte ich den Dialog und den Schulterschluss mit anderen Verbänden erreichen. Da hilft mir natürlich die VDDH-Vorstandserfahrung. Der BVZP fördert die berufliche- und persönliche Entwicklung der Fachkräfte in den Praxen. Schulung, Fortbildung, Weiterqualifikation sind die Schwerpunkte. Dies liegt auch unseren Industriepartnern am Herzen. Deshalb engagieren sie sich beim BVZP. Und unser Schulungspartner ist die minilu Academie. Dort entstehen zur Zeit neue Strukturen der Wissensvermittlung. Es ist eine Freude dann als BVZP „zu Gast“ sein zu dürfen.

Sie sprachen eben schon das Thema Social Media an. Welche Bedeutung haben die sozialen Netzwerke für den BVZP?

Wir sind da, wo unsere neuen Mitglieder sind. Mittels Facebook, Instagram, LinkedIn & Co erreichen wir viele Kolleginnen, die den BVZP noch nicht kennen. Gleichzeitig gelingt es uns, Wertschätzung zu zeigen und Aktivitäten, Termine, etc. vorzustellen. Aber das hat natürlich immer einen unterhaltsamen Charakter. Wir bieten Einblicke in die Strukturen des Marktes, stellen spannende Projekte und Persönlichkeiten vor. Ein Blick auf unsere Social Media Beiträge sagt aber bestimmt mehr als tausend Worte.

​Stichwort Wertschätzung. Wie gelingt es dem BVZP dies für unseren Berufsstand auch in der Öffentlichkeit zu erreichen?

Ich glaube in der Öffentlichkeit, von Seiten der Patienten wird uns diese Wertschätzung schon sehr stark entgegengebracht. Das gilt auch für viele Praxisbetreiber. Weiterqualifizierungsmaßnahmen werden beispielsweise gefördert – oder auch bezahlt. Und genau diese Gruppe soll davon noch mehr profitieren. Das entsprechende Projekt ist die BVZP Förderpraxis. Wer dieses Siegel führt, kann gegenüber Patienten, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit darstellen, dass er unsere Arbeit wertschätzt. Und natürlich profitieren auch Kolleginnen, die eine neuen Arbeitsplatz suchen...

Letzte Frage: Was antworten Sie einer Kollegin, die noch nicht weiß, ob Sie BVZP-Mitglied werden möchte.

Ich habe gelernt, dass es keinen Sinn macht jemanden zu überreden. Das gilt für ein Patientengespräch, bei dem der Nutzen präventiver Maßnahmen vorgestellt wird – genauso wie bei der Frage nach einer BVZP-Mitgliedschaft. Ich würde raten sich ein eigenes Bild zu machen. Von unserem Anspruch, der Kommunikation, dem Engagement, den Zielen, den der Art und Weise  wie wir die Ziele erreichen wollen. Unsere Homepage www.bvzp.de und die eben schon thematisierten Aktivitäten in den sozialen Netzwerken bieten eine gute Orientierung. Wichtig ist für unsere Berufsgruppe, dass wir zusammenhalten und ein gutes Netzwerk schaffen damit wir gute Qualität bringen können. Es geht um die Sache und nicht um das eigene Ego.